A A
RSS

Mit dem eigenen Auto Geld verdienen

Carsharing ist auch privat möglich (© stockWERK - Fotolia.com)

Carsharing ist auch privat möglich (© stockWERK - Fotolia.com)

Autofahren wird von Jahr zu Jahr teurer. Nicht nur, dass die Spritpreise stetig steigen, auch die Haltungskosten, wie Versicherung, Steuer und Reparaturen erleichtern den Geldbeutel des Autofahrers. Doch wer clever ist, der kann mit seinem Gefährt auch einiges an Geld verdienen. Wie das funktioniert und worauf zu achten ist, wird nachfolgend erklärt.

Fahrende Werbefläche

Wenn das Auto steht, verursacht es dennoch Kosten. Der Halter bezahlt Steuern und Versicherung. Doch man kann auch mit seinem Auto Geld verdienen und somit einige hundert Euro im Jahr sparen.
Eine Möglichkeit ist das Bekleben des Autos mit Werbung. Laut ADAC kann man je nach Größe des Aufklebers des Auftraggebers zwischen fünf und 300 Euro pro Monat einnehmen.
Doch besonders bei Vermittlungsagenturen sollte man aufpassen. Einige verlangen für den Eintrag in ihre Datenbank, damit die Aufträge weitergereicht werden können, bis zu 150 Euro. Andere Unternehmen fordern für eine zweijährige Mitgliedschaft sehr hohe Gebühren. Von solchen Angeboten sollte der Autofahrer die Finger lassen, rät Silvia Schattenkirchner, Verbraucherschützern beim ADAC.
Da es sich um ein Nebenverdienst handelt, in Form eine Werbefahrt, die zwischen einem Auftraggeber und einem Arbeitnehmer vereinbart wird, sollte dies auch entsprechend mit einem Arbeitsvertrag besiegelt werden, sagt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Hierbei ist besonders auf die versteckten Kosten zu achten, sonst kann man trotz oder eben wegen des Vertrages auch gerne mal draufzahlen. So sind Strafgebühren, die anfallen, wenn man die vereinbarte jährliche Laufleistung nicht erreicht unzulässig, sagt Schattenkirchner.
Zudem sollte der Aufkleber am besten vom Auftraggeber bestellt werden, damit der Fahrer nicht auf die Produktionskosten sitzen bleibt.
Im Vertrag sollten Laufzeit, Rechte und Pflichten, sowie Inhalt der Werbung und der Verdient festgehalten werden.
Der Zusatzverdienst muss jedoch als Einkommen aus selbstständiger Arbeit versteuert werden.

Fahrgemeinschaften

Neben dem Spritsparen entlastet man zudem die Umwelt, wenn ein Fahrzeug mit mehreren Insassen von A nach B fährt. Die Pauschale beträgt 30 Cent pro Kilometer – der Abholweg bis zur Haustür des Mitfahrenden zählt jedoch nicht. Der Jahreshöchstbetrag beläuft sich auf 4500 Euro.
Nicht gestattet sind Taxifahrten. Denn dafür wird ein Personenbeförderungsschein und eine Taxikonzession benötigt. Besitzt man dies nicht droht ein hohes Bußgeld.
Doch auf einigen Plattformen kann der Fahrzeughalter ganz legal sein Auto an Privatpersonen vermieten.
Dabei fällt eine Vermittlerprovision von ca. 15 Prozent der gezahlten Mietgebühr an. Vertrauenswürdige Portale haben zudem eine eigene Versicherung, die im Schadenfall aktiv wird.
Denn zuerst haftet der Vermieter für vom Mieter verursachte Schäden und das kann unter Umständen teuer werden.

Tags: , , ,

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.