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Special: Trotz Diabetes den Urlaub genießen

Perfekter Urlaub dank guter Vorbereitung (© Stefan Körber - Fotolia.com)

Perfekter Urlaub dank guter Vorbereitung (© Stefan Körber - Fotolia.com)

Bei einer Reise mit dem eigenen PKW ins Ausland ist es wichtig, sich im Vorfeld über einige wichtige Dinge zu informieren. Sind Formalitäten wie etwaige Zusatzversicherungen aber geklärt, steht dem entspannten Fahren durch das schweizerische Gebirge oder die französische Normandie nichts mehr im Wege. Anders sieht es aus, wenn man an einer chronischen Krankheit wie beispielweise Diabetes leidet. Es ist wichtig, sich vor dem Urlaub nicht nur durch einen Blick auf Portale wie www.mobile.de über die passende Limousine für die Reise zu informieren, sondern auch über die eigene Gesundheit bewusst zu sein.

Vorsorge für die große Reise

Selbst wenn man die Stoffwechselerkrankung gut im Griff hat und im Alltag keine Probleme auftreten, sollten Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört, sich beim Deutschen Diabetiker Bund über die medizinische Versorgung am Reiseziel zu informieren. Die lokalen Lebensmittel können sich von den deutschen unterscheiden. Auch ein Nachschlagewerk mit Kohlenhydrateinformationen der örtlichen Grundnahrungsmittel sollte mit an Bord sein.

Internationaler Diabetikerausweis und Notfallmedikamente

Vor Reiseantritt ist ein Arztbesuch erforderlich, bei dem nötige Vorkehrungen wie ein an die Zeitzonen angepasster Spritz-Essplan aufgestellt wird. Auch eventuelle Wechselwirkungen mit Malaria-Medikamenten oder anderen Impfungen sollten berücksichtigt werden. Ärztliche Atteste können Ärger beim Zoll ersparen und auch alle nötigen Rezepte sollten vor der Reise schon parat liegen. Ein internationaler Diabetiker-Ausweis gehört ebenso ins Handgepäck und sollte immer griffbereit sein. Führt die Reise in warme Länder muss beim Transport des Insulins aufgepasst werden: Es sollte nicht wärmer als 40 Grad gelagert werden, eine Temperatur, die in einem von der Sonne aufgeheizten Auto schnell erreicht werden kann. Als Transportmittel eignet sich eine Stahlthermoskanne, die mit kaltem Wasser befüllt wird. Das wasserdicht verpackte Insulin kann dort verstaut werden.

Traubenzucker für den Notfall

Auf der Reise selbst muss berücksichtigt werden, dass sich der Insulinbedarf durch Faktoren wie Stress, fremdes Essen, Zeitverschiebung oder ein anderes Klima verändern kann. Kommt es zu einem Schwächeanfall oder Schweißausbrüchen, sollte das nicht auf die leichte Schulter genommen oder auf die Hitze geschoben werden. Für den Notfall immer Traubenzucker mitführen. Auch die Mitreisenden sollten unbedingt über die Krankheit informiert werden.

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